Region als Campus 2.0

Zusammenwachsen, um gemeinsam zu wachsen

Mit Region als Campus 2.0 wird der im Elbe Valley entwickelte Ansatz konsequent weitergedacht. Ziel ist es, die aufgebauten Kooperationen dauerhaft zu verankern und aus einzelnen Projekten ein belastbares Innovationsnetzwerk für die gesamte Region zu entwickeln.

Die vier Landkreise übernehmen dabei eine aktive Rolle: Gemeinsam mit Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gestalten sie eine Region, in der Wissen, Erfahrungen und Innovationen dauerhaft miteinander verbunden werden. So entsteht ein regionales Innovationsökosystem, das gesellschaftliche Herausforderungen gemeinsam adressiert und nachhaltige Entwicklung fördert.

Vom Projekt zur dauerhaften Struktur

Die erste Projektphase hat gezeigt, dass regionale Kooperationen über Landkreis- und Landesgrenzen hinweg funktionieren und neue Impulse für Forschung, Lehre und Wissenstransfer schaffen können.

Region als Campus 2.0 baut auf diesen Erfahrungen auf und verfolgt das Ziel, die entstandenen netzwerke langfristig zu verstetigen. Dafür sollen tragfähige Organisations- und Kooperationsstrukturen geschaffen werden, die auch über einzelne Förderprojekte hinaus Bestand haben und die Innovationskraft der Region dauerhaft stärken.

Ein gemeinsames Innovationsökosystem

Die Region wird dabei nicht nur als geografischer Raum verstanden, sondern als gemeinsamer Lern-, Forschungs- und Innovationsraum. Kommunen, Hochschulen, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Organisationen arbeiten gleichberechtigt zusammen und entwickeln gemeinsam Lösungen für regionale Herausforderungen. 

Der transdisziplinäre Austausch verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit den Erfahrungen der Menschen vor Ort. Dadurch entstehen praxisnahe Innovationen, die unmittelbar in die regionale Entwicklung einfließen können.

Dauerhafte Kooperationen schaffen

Ein zentrales Ziel von Region als Campus 2.0 ist der Aufbau langfristiger Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit.

Dazu gehören unter anderem:

  • eine geeignete Organisations- und Rechtsstruktur für das Netzwerk
  • ein gemeinsames mehrjähriges Arbeitsprogramm für die Region
  • verlässliche Finanzierungs- und Beteiligungsmodelle
  • ein dauerhaftes Region-als-Campus-Büro als zentrale Koordinierungsstelle
  • regelmäßige Beteiligungs- und Austauschformate für alle Akteursgruppen

So entstehen stabile Strukturen, die zukünftige Forschungs-, Innovations- und Modellvorhaben ermöglichen und regionale Kooperationen nachhaltig stärken.

Gemeinsam Zukunft gestalten

Die Weiterentwicklung des Region-als-Campus-Ansatzes erfolgt in einem offenen und partizipativen Prozess. Regionalkonferenzen, Workshops und weitere Beteiligungsformate bringen Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kommunen und Zivilgesellschaft zusammen, um gemeinsame Ziele und Prioritäten für die nächsten Jahre zu entwickeln.

Auf dieser Grundlage entsteht ein mehrjähriges Arbeitsprogramm, das regionale Potenziale bündelt, Zukunftsthemen priorisiert und die Zusammenarbeit im Elbe Valley strategisch weiterentwickelt.

 

Elbe verbindet

Perspektive für das Elbe Valley

Region als Campus 2.0 versteht sich als langfristige Entwicklungsstrategie für eine Region zwischen den Metropolen. Durch starke Hochschulkooperationen, interkommunale Zusammenarbeit und einen kontinuierlichen Wissenstransfer entstehen Strukturen, die Innovationen fördern, Fachkräfte binden und neue Entwicklungspfade eröffnen.

So entwickelt sich das Elbe Valley Schritt für Schritt zu einer innovationsfreundlichen Region, in der Forschung, Praxis und Gesellschaft gemeinsam den Strukturwandel gestalten und nachhaltige Zukunftsperspektiven schaffen.

 

Projektleitung

Sabine Flores Tran

Kernteam

Ingo Kollosche
Lisa Steck
Paula Steiner

Themenpaten

Kathrin Gegner
Volker Handke
Maren Eickhoff

Forschungsfelder

Zukunftsforschung & Transformation
Wissenstransfer & Partizipation

Förderkennzeichen

03WIR7204

Laufzeit

02.2023 bis 01.2026

Titel

WIR! – Elbe Valley: Region als Campus